Datenschutz - Hinweis

Mit dem Aufruf dieser Webseite erklären Sie nach §397 Abs. 2 BGB Ihren Verzicht auf Ihre Rechte gemäß DSGVO. Statt dessen gilt unsere eigene Datenschutzerklärung als vereinbart.

 

✖

Eigene Datenschutzerklärung

Wir haben diese Datenschutzerklärung (Fassung 01.01.2019) verfasst, um Ihnen zu erklären, welche Informationen wir sammeln, wie wir Daten verwenden und welche Entscheidungsmöglichkeiten Sie als Besucher dieser Webseite haben.

Leider liegt es in der Natur der Sache, dass diese Erklärungen sehr technisch klingen, wir haben uns bei der Erstellung jedoch bemüht die wichtigsten Dinge so einfach und klar wie möglich zu beschreiben.

Automatische Datenspeicherung

Wenn Sie heutzutage Webseiten besuchen, werden gewisse Informationen automatisch erstellt und gespeichert, so auch auf dieser Webseite.

Wenn Sie unsere Webseite so wie jetzt gerade besuchen, speichert unser Webserver (Computer auf dem diese Webseite gespeichert ist) automatisch Daten wie

  • die Adresse (URL) der aufgerufenen Webseite
  • Browser und Browserversion
  • das verwendete Betriebssystem
  • die Adresse (URL) der zuvor besuchten Seite (Referrer URL)
  • den Hostname und die IP-Adresse des Geräts von welchem aus zugegriffen wird
  • Datum und Uhrzeit

in Dateien (Webserver-Logfiles).

In der Regel werden Webserver-Logfiles zwei Wochen gespeichert und danach automatisch gelöscht. Wir geben diese Daten nicht weiter, können jedoch nicht ausschließen, dass diese Daten beim Vorliegen von rechtswidrigem Verhalten eingesehen werden.

Die Grundlage ist, dass unsererseits berechtigtes Interesse daran besteht, den fehlerfreien Betrieb dieser Webseite durch das Erfassen von Webserver-Logfiles zu ermöglichen.

Speicherung persönlicher Daten

Persönliche Daten, die Sie uns auf dieser Website elektronisch übermitteln, wie zum Beispiel Name, Email-Adresse, Adresse oder andere persönlichen Angaben im Rahmen der Übermittlung eines Formulars oder Kommentaren, werden von uns gemeinsam mit dem Zeitpunkt und der IP-Adresse nur zum jeweils angegebenen Zweck verwendet, sicher verwahrt und allenfalls an andere Mitglieder unserer Tischtennissparte weitergegeben, sofern dies von Ihnen entsprechend eingestellt wird.
Wir nutzen Ihre persönlichen Daten somit nur für die Kommunikation mit jenen Besuchern, die Kontakt ausdrücklich wünschen und für die Abwicklung der auf dieser Webseite angebotenen Dienstleistungen und Produkte. Wir geben Ihre persönlichen Daten ohne Zustimmung nicht weiter, können jedoch nicht ausschließen, dass diese Daten beim Vorliegen von rechtswidrigem Verhalten eingesehen werden.

Die Datenübertragung erfolgt mittels eines eigenen Sicherungssystems, über dessen Einzelheiten aus Sicherheitsgründen keine Auskunft gegeben wird. Sie sind nur zur Nutzung dieser Webseite berechtigt, wenn Sie damit einverstanden sind.

Wenn Sie uns persönliche Daten per Email schicken – somit abseits dieser Webseite – können wir keine sichere Übertragung und den Schutz Ihrer Daten garantieren. Wir empfehlen Ihnen, vertrauliche Daten niemals unverschlüsselt per Email zu übermitteln.

Die Grundlage besteht darin, dass Sie uns die Einwilligung zur Verarbeitung der von Ihnen eingegebenen Daten geben. Sie können diesen Einwilligung jederzeit widerrufen – eine formlose Email reicht aus, Sie finden unsere Kontaktdaten in der Anbieterkennzeichnung.

Ihre Rechte

Wenn Sie glauben, dass die Verarbeitung Ihrer Daten gegen das Datenschutzrecht verstößt oder Ihre datenschutzrechtlichen Ansprüche sonst in einer Weise verletzt worden sind, können Sie sich an den zuständigen Webmaster Gerd Wagner per Email unter gerd@gerd-wagner.de wenden.

Cookies

Unsere Website verwendet HTTP-Cookies um nutzerspezifische Daten zu speichern. Ein Cookie ist ein kurzes Datenpaket, welches zwischen Webbrowser und Webserver ausgetauscht wird, für diese aber völlig bedeutungslos ist und erst für die Webanwendung, z. B. einen Online-Shop, eine Bedeutung erhält, etwa den Inhalt eines virtuellen Warenkorbes.

Auf dieser Webseite werden Cookies nur verwendet, um festzustellen, ob Sie die Webseite schon mal aufgerufen haben, um eine seriöse Klickstatistik zu fertigen.

Sie sind nur zur Nutzung dieser Webseite berechtigt, wenn Sie mit der Verwendung von Cookies in der Verwendungsweise dieser Webseite einverstanden sind. Andernfalls verlassen Sie bitte unsere Webseite unverzüglich.

YouTube Datenschutzerklärung

Wir verwenden auf dieser Seite Angebote des Videodienstes YouTube, der Firma YouTube, LLC, 901 Cherry Ave., San Bruno, CA 94066, USA.

Durch das Aufrufen von Seiten unserer Webseite, die YouTube Videos integriert haben, werden Daten an YouTube übertragen, gespeichert und ausgewertet.
Sollten Sie ein YouTube-Konto haben und angemeldet sein, werden diese Daten Ihrem persönlichen Konto und den darin gespeicherten Daten zugeordnet.

Welche Daten YouTube erfasst werden und wofür diese Daten verwendet werden, können Sie auf https://www.google.com/intl/de/policies/privacy/ nachlesen.

Nicht mit mir!    So sei es!

WhatsPong

Sponsor

Mitglieder-Login✖

Logge Dich hier in den Mitglieder-bereich unserer Homepage ein:

Mitgliedsnummer:

Kennwort:

Abbruch   

Zugangsdaten vergessen?

Login

Doppelsieg 2022 im Pokal für die 1. und 4. Herren
☰ Startseite Downloads Kontakt

Wat ne Saison 2025/2026!

Elf Mannschaften, unzählige Ballwechsel und jede Menge Herzblut

Wenn Anfang September die ersten weißen, 40mm großen Hartkunststoffbälle durch die Sporthalle am Sandberge fliegen, beginnt für viele wieder die schönste Zeit des Jahres. Training, Punktspiele, Pokalabende, lange Auswärtsfahrten und natürlich die obligatorischen Spielanalysen, bei denen so mancher Netzroller im Nachhinein noch spektakulärer wird als er tatsächlich war.

Mit insgesamt elf Erwachsenenmannschaften stellte der TSV Bemerode auch in der Saison 2025/2026 wieder eine beeindruckende Breite im Punktspielbetrieb. Von der Bezirksoberliga bis zur 4. Kreisklasse gingen Woche für Woche unsere Hartkunststoffballathleten an die Tische und vertraten die rot-weißen Vereinsfarben mit großem Einsatz.

Die Saison verlief dabei ausgesprochen abwechslungsreich. Während einige Mannschaften ihre gesteckten Ziele erreichten oder sogar übertrafen, mussten andere feststellen, dass sich Verletzungen und personelle Ausfälle eben nicht beliebig kompensieren lassen. Besonders schmerzlich traf es die 1. und 6. Herren. Der langfristige Ausfall von Mirko Dreesmann sowie die verletzungs- beziehungsweise privatbedingten Ausfälle von Thorsten Schrader und Thomas Stepniak hinterließen Lücken, die auch der beste Mannschaftsvortänzer nicht schließen konnte.

Dennoch überwogen am Saisonende die positiven Eindrücke. Die 3. Herren krönte eine nahezu perfekte Saison mit dem Meistertitel und dem verdienten Aufstieg in die 2. Bezirksklasse. Die 10. Herren spielte bis zuletzt um den Aufstieg mit und wurde Vizemeister. Auch im Pokal durfte gejubelt werden: Der Gewinn des DTTB-Regionspokal in der Leistungsklasse B und der hervorragende dritte Platz beim DTTB-Landesentscheid der Leistungsklasse E zählen zweifellos zu den Höhepunkten der Saison.

Auch einzelne Spieler machten nachhaltig auf sich aufmerksam. Sparten-Youngstar Thore Bolte entwickelte sich hervorragend und dürfte in der kommenden Saison bereits auf Position zwei der ersten Herren auflaufen. Neuzugang Robin Urlitzki überzeugte in seiner ersten Saison für den TSV Bemerode ebenfalls auf ganzer Linie und fügte sich nahtlos in seine neue Mannschaft ein.

Leider heißt es aber auch Abschied nehmen. Mit Nino Wittmann verliert der TSV Bemerode für ein Jahr eines seiner größten Talente, das im Rahmen eines Freiwilligen Sozialen Jahres nach Bergneustadt wechselt. Die Aussicht auf seine geplante Rückkehr zur Saison 2027/2028 stimmt allerdings optimistisch. Außerdem verabschieden sich Peter Schatzke, Isi Diaz, Sonja Knauer, Mirko Dreesmann, Jeremias Remberg, Slawo Weglicki, Jonas Heitmann und Sven Rusch aus dem Verein. Ihnen allen gilt unser herzlicher Dank für viele Jahre Einsatz im Trikot des TSV Bemerode.

Werfen wir nun einen Blick auf die einzelnen Mannschaften.

Herren I – Mehr Kampf als Punkte, aber der Blick geht nach vorn

Die erste Herrenmannschaft mit Radij Baiturin, Yasar Miatkowski, Justin Hartwich, Nino Wittmann, Thore Bolte und Mirko Dreesmann wusste bereits vor Saisonbeginn, dass sie in der Bezirksoberliga vor einer enorm schweren Aufgabe stehen würde. Das erklärte Ziel lautete Klassenerhalt – wohl wissend, dass dafür nahezu alles hätte zusammenpassen müssen.

Leider entwickelte sich die Saison anders als erhofft. Besonders der langfristige Ausfall von Mirko Dreesmann in der Rückserie traf die Mannschaft empfindlich. Einen Spieler seiner Qualität ersetzt man nicht einfach durch einen Haken auf dem Spielberichtsbogen. Entsprechend musste Mannschaftsführer Yasar Miatkowski seinen Kader Woche für Woche neu sortieren und improvisieren.

Mit 6:30 Punkten und dem zehnten Tabellenplatz blieb die Mannschaft letztlich hinter den eigenen Erwartungen zurück. Das Tabellenbild fällt jedoch etwas deutlicher aus, als es die tatsächlichen Leistungen widerspiegeln. Mehrfach fehlten nur wenige Ballwechsel zu einem Unentschieden oder sogar zu einem überraschenden Erfolg gegen höher eingeschätzte Gegner. Der Einsatz stimmte jedenfalls bis zum letzten Spieltag.

Besonders erfreulich verlief die Entwicklung von Thore Bolte. Der junge Bemeroder machte während der gesamten Saison einen bemerkenswerten Leistungssprung und bewies mehrfach, dass er längst auch auf Bezirksebene konkurrenzfähig ist. Seine Entwicklung gehört zu den größten Lichtblicken der Saison. Nicht ohne Grund wird erwartet, dass er in der kommenden Spielzeit bereits an Position zwei der ersten Herren aufschlagen wird.

Der Abstieg ist selbstverständlich enttäuschend. Gleichzeitig bietet die Bezirksliga nun die Chance, wieder häufiger Erfolgserlebnisse zu sammeln. Mit einem wieder vollständigeren Kader und den nachrückenden Talenten darf man durchaus optimistisch nach vorne schauen. Oder, um es mit einem alten Tischtennisspruch zu sagen: Der nächste Matchball kommt bestimmt!

Herren II – Gute Saison, aber das große Ziel knapp verpasst

Die zweite Herrenmannschaft mit Peter Schatzke, Isabelle Diaz, Matin Keyhani und Jeremias Remberg ging mit klaren Ambitionen in die Saison. Das Ziel war nichts Geringeres als der Aufstieg in die 1. Bezirksklasse. Die spielerische Qualität dafür war ohne Zweifel vorhanden.

Über weite Strecken der Saison bestätigte die Mannschaft diese Erwartungen eindrucksvoll. Mit attraktivem Offensivtischtennis, großem Teamgeist und einer beeindruckenden Konstanz hielt sich das Quartett bis zum Saisonende in der Spitzengruppe der 2. Bezirksklasse Gruppe 11. Am Ende standen starke 30:10 Punkte sowie ein Spielverhältnis von 125:75 zu Buche – Werte, mit denen man den Aufstieg feiern wollte.

Doch manchmal schreibt der Sport eben seine eigenen Geschichten. Trotz dieser starken Bilanz reichte es "nur" zum dritten Tabellenplatz. Objektiv betrachtet ist das eine hervorragende Saison. Gemessen an den eigenen Ansprüchen überwog am Ende dennoch die Enttäuschung. Schließlich hatten sich die Spieler selbst das Ziel gesetzt, ganz oben mitzuspielen.

Dennoch darf die Leistung keineswegs klein geredet werden. Gerade Jeremias Remberg zeigte trotz seines jungen Alters, dass er auch im Erwachsenenbereich längst angekommen ist. Gemeinsam mit Peter Schatzke, Isabelle Diaz und Matin Keyhani bildete er eine Mannschaft, die an guten Tagen nahezu jeden Gegner der Liga schlagen konnte.

Auch im Pokal wusste die Mannschaft mehrfach zu überzeugen und sammelte weitere schöne Erfolgserlebnisse.

Vielleicht fehlte am Ende einfach das berühmte Quäntchen Glück – oder der eine oder andere Netzroller, der diesmal eben auf der falschen Seite liegen blieb. Die Voraussetzungen, in der kommenden Saison erneut ganz oben anzugreifen, sind jedenfalls vorhanden.

Herren III – Meister mit beeindruckender Geschlossenheit

Die dritte Herrenmannschaft mit David Warkentin, Gökhan Babur, Sascha Priesemann und David Neudeck spielte eine Saison, wie sie sich wohl jeder Mannschaftsvortänzer wünscht.

Von Beginn an präsentierte sich das Quartett außergewöhnlich konstant und vor allem bemerkenswert ausgeglichen. Während viele Konkurrenten einen oder zwei Spitzenspieler in ihren Reihen hatten, überzeugte Bemerode durch vier Spieler, die sich leistungsmäßig nahezu auf Augenhöhe bewegten. Genau diese Ausgeglichenheit entwickelte sich im Laufe der Saison zum entscheidenden Erfolgsfaktor.

Mit beeindruckenden 37:3 Punkten, 18 Siegen bei nur einer Niederlage und einem Spielverhältnis von 152:48 marschierte die Mannschaft nahezu unaufhaltsam durch die Kreisliga Gruppe 03 und sicherte sich souverän die Meisterschaft.

Dabei war es häufig völlig egal, an welchem Tisch gespielt wurde. Wenn einer einmal einen gebrauchten Tag erwischte, sprang eben der nächste ein. Mannschaftssport in seiner schönsten Form.

David Warkentin, Gökhan Babur, Sascha Priesemann und David Neudeck harmonierten während der gesamten Saison hervorragend miteinander und bewiesen eindrucksvoll, dass man Meisterschaften nicht nur mit spektakulären Topspins gewinnt, sondern vor allem mit Verlässlichkeit, Zusammenhalt und der Bereitschaft, füreinander einzustehen.

Der verdiente Lohn ist nun der Aufstieg in die 2. Bezirksklasse. Dort wird die Konkurrenz zweifellos stärker sein. Wer jedoch eine komplette Saison derart souverän bestreitet, muss sich vor dieser Herausforderung keineswegs verstecken.

Die dritte Herren hat eindrucksvoll bewiesen, dass Tischtennis zwar an einzelnen Tischen gespielt wird, Meisterschaften aber immer von Mannschaften gewonnen werden. Und genau das hat dieses Quartett in der Saison 2025/2026 in beeindruckender Weise unter Beweis gestellt.

Herren IV – Licht und Schatten hielten sich die Waage

Die vierte Herrenmannschaft mit Sascha Schickedanz, Andreas Brümmer, Dennis Eichhorn und Marcel Eichhorn ging in der Kreisliga Gruppe 03 an den Start. Von Beginn an war klar, dass die Liga ausgesprochen ausgeglichen besetzt sein würde und jeder Punkt hart erkämpft werden musste.

Genau so entwickelte sich auch die Saison. Mit einer Bilanz von 7 Siegen, 4 Unentschieden und 9 Niederlagen sammelte die Mannschaft 18:22 Punkte und belegte am Ende den sechsten Tabellenplatz. Ein nahezu ausgeglichenes Spielverhältnis von 98:102 zeigt eindrucksvoll, wie eng viele Begegnungen verliefen. Oft entschieden nur wenige Ballwechsel darüber, ob am Ende ein Sieg oder eine Niederlage auf dem Spielbericht stand.

Besonders erfreulich war, dass die Mannschaft niemals aufgab. Selbst nach Rückständen wurde weiter um jeden Satz gekämpft. Dieses Durchhaltevermögen zahlte sich mehrfach aus und sorgte dafür, dass einige Partien noch in ein Unentschieden oder sogar einen Sieg gedreht werden konnten.

Die Mischung aus Routine und Einsatzbereitschaft funktionierte dabei hervorragend. Sascha Schickedanz führte das Team als Spitzenspieler an, während Andreas Brümmer sowie Dennis und Marcel Eichhorn immer wieder wichtige Punkte zum Gesamterfolg beitrugen. Dass alle vier Spieler jederzeit bereit waren, Verantwortung zu übernehmen, machte die Mannschaft über die gesamte Saison hinweg schwer ausrechenbar.

Natürlich hätte der eine oder andere Tabellenplatz weiter oben durchaus im Bereich des Möglichen gelegen. Letztlich spiegelt Rang sechs aber eine ordentliche Saison wider, in der die Mannschaft ihre Konkurrenzfähigkeit jederzeit unter Beweis stellte. Vielleicht fehlte hier und da nur das berühmte Quäntchen Glück – oder ein Netzroller, der sich hartnäckig weigerte, auf der richtigen Tischhälfte liegen zu bleiben.

Herren V – Solide Saison mit erfolgreichem Pokalabenteuer

Die fünfte Herrenmannschaft mit Martin Fasold, Slawo Weglicki, Christoph Wilke und Patrick Horstmann spielte in der 1. Kreisklasse Gruppe 05 eine ausgesprochen solide Saison. Mit 14:14 Punkten und Platz vier schloss die Mannschaft das Spieljahr genau dort ab, wo sie sich leistungsmäßig auch einordnen durfte.

Die ausgeglichene Bilanz spiegelt die Saison hervorragend wider. Mal gelang ein überzeugender Erfolg, mal musste man anerkennen, dass der Gegner an diesem Tag einfach etwas stärker war. Gerade diese Konstanz im Mittelfeld sorgte jedoch dafür, dass die Mannschaft nie ernsthaft in Abstiegsgefahr geriet und gleichzeitig den Kontakt zur Spitzengruppe halten konnte.

Besonders hervorzuheben ist der starke Zusammenhalt innerhalb des Teams. Martin Fasold, Slawo Weglicki, Christoph Wilke und Patrick Horstmann ergänzten sich hervorragend und zeigten immer wieder, dass man sich aufeinander verlassen konnte. Gerade in engen Begegnungen bewies die Mannschaft Nervenstärke und ließ sich auch von zwischenzeitlichen Rückständen nicht aus der Ruhe bringen.

Damit war die Saison jedoch noch nicht beendet. Beim Landesentscheid der Deutschen Tischtennis-Pokalmeisterschaften erreichte die Mannschaft mit Markus Bergmann, Slawo Weglicki und Christoph Wilke einen hervorragenden dritten Platz in der Leistungsklasse E. Allein die Qualifikation für dieses Turnier ist bereits ein Glücksgriff – eine Bronzemedaille auf Landesebene erst recht.

Mit dem Weggang von Slawo Weglicki verliert die Mannschaft nun einen langjährigen Leistungsträger. Für seinen Einsatz und seine Vereinstreue gebührt ihm ein herzliches Dankeschön. Gleichzeitig bietet sich für die verbleibenden Spieler die Chance, in der kommenden Saison ein neues Kapitel aufzuschlagen.

Herren VI – Mehr Improvisation als geplant

Die sechste Herrenmannschaft mit Markus Bergmann, Thorsten Schrader, Thomas Stepniak und Sonja Knauer hatte sich vor Saisonbeginn sicherlich mehr vorgenommen, als am Ende Tabellenplatz neun mit 3:29 Punkten in der 1. Kreisklasse Gruppe 06.

Allerdings erzählen nackte Zahlen bekanntlich nicht die ganze Geschichte.

Bereits früh in der Saison musste die Mannschaft gleich mehrere schwerwiegende Ausfälle verkraften. Thorsten Schrader stand verletzungsbedingt praktisch nicht zur Verfügung, Thomas Stepniak fiel aus privaten Gründen ebenfalls nahezu komplett aus. Damit brachen gleich zwei wichtige Säulen der Mannschaft weg. Unter diesen Voraussetzungen wurde Woche für Woche improvisiert.

Markus Bergmann übernahm dabei viel Verantwortung und hielt die Mannschaft trotz aller Widrigkeiten zusammen. Auch Sonja Knauer stellte sich immer wieder in den Dienst des Teams und kämpfte in zahlreichen Begegnungen um jeden einzelnen Punkt. Dass dabei häufig Gegner gegenüberstanden, die personell deutlich besser besetzt waren, machte die Aufgabe nicht leichter.

Trotz der schwierigen Saison ließ sich die Mannschaft nie hängen. Wer einmal ein Spiel der sechsten Herren gesehen hat, weiß, dass bis zum letzten Ballwechsel gekämpft wurde – auch wenn das Endergebnis manchmal deutlicher ausfiel, als es der Spielverlauf vermuten ließ.

Sportlich verlief die Saison sicherlich enttäuschend. Menschlich dagegen verdiente sich die Mannschaft großen Respekt. Denn aufzugeben kam für keinen der Beteiligten infrage. Man könnte auch sagen: Der Kampfgeist war deutlich größer als das Punktekonto.

Mit Sonja Knauer verabschiedet sich zudem eine engagierte Spielerin aus dem Verein. Auch ihr gilt ein herzliches Dankeschön für ihren Einsatz im Trikot des TSV Bemerode.

Herren VII – Erfolgreich etabliert

Die siebte Herrenmannschaft mit Lars Köhler, Jonas Heitmann, Dam Linh Tran, Lukas Nowak und Spartenchef Detlef Brauner spielte eine rundum gelungene Saison in der 2. Kreisklasse Gruppe 05.

Mit 23:13 Punkten und einem hervorragenden vierten Tabellenplatz bestätigte die Mannschaft eindrucksvoll ihre gute Leistungsfähigkeit. Besonders bemerkenswert ist dabei das deutliche Spielverhältnis von 117:63, das zeigt, dass viele Siege nicht nur knapp, sondern ausgesprochen souverän ausfielen.

Das Team überzeugte während der gesamten Saison durch große Ausgeglichenheit. Jeder Spieler steuerte wichtige Punkte zum Gesamterfolg bei. Gerade diese mannschaftliche Geschlossenheit machte es den Gegnern schwer, einen klaren Angriffspunkt zu finden.

Lars Köhler führte das Team mit seiner Erfahrung an, während Jonas Heitmann, Dam Linh Tran, Lukas Nowak und Detlef Brauner ebenfalls zahlreiche wichtige Einzel und Doppel beisteuerten. An guten Tagen entwickelte sich die Mannschaft zu einem äußerst unangenehmen Gegner, gegen den jeder Punkt hart erarbeitet werden musste.

Dass die Mannschaft ihre Leistungen über die gesamte Saison hinweg so konstant abrufen konnte, verdient besondere Anerkennung. Schließlich ist die 2. Kreisklasse keineswegs eine Liga, in der einem die Punkte geschenkt werden. Auch hier gilt: Jeder Satz muss erst einmal gewonnen werden.

Am Ende stand ein Platz im oberen Tabellendrittel, mit dem alle Beteiligten zufrieden sein dürfen. Die siebte Herren hat gezeigt, dass sie sich in ihrer Spielklasse fest etabliert hat und auch in Zukunft mit Sicherheit wieder für die eine oder andere Überraschung sorgen wird.

Wie heißt es doch so schön: Nicht immer gewinnt der Spieler mit dem härtesten Topspin – manchmal reicht auch ein clever gesetzter Schupf zur richtigen Zeit. Und davon hatte die siebte Herren in dieser Saison offensichtlich einige im Repertoire.

Herren VIII – Eine starke Saison mit viel Spielfreude

Die achte Herrenmannschaft mit Robin Urlitzki, Kai Wippich, Gerd Wagner und Bernd Mäser ging in der 2. Kreisklasse Gruppe 07 an den Start und spielte eine rundum gelungene Saison. Mit 21:15 Punkten und einem ausgezeichneten fünften Tabellenplatz bestätigte die Mannschaft ihre Leistungsfähigkeit eindrucksvoll und musste sich vor keinem Gegner verstecken.

Schon früh zeigte sich, dass in dieser Mannschaft die Chemie stimmte. Jeder brachte seine eigenen Stärken ein, jeder steuerte wichtige Punkte bei und wenn es einmal eng wurde, rückte das Team noch enger zusammen. Genau so stellt man sich Mannschaftssport vor.

Besonders erfreulich verlief die erste Saison von Robin Urlitzki im Trikot des TSV Bemerode. Der Neuzugang fügte sich vom ersten Spieltag an hervorragend in die Mannschaft ein und entwickelte sich während der Saison kontinuierlich weiter. Seine positive Entwicklung war einer der großen Lichtblicke des Jahres und lässt bereits auf weitere starke Leistungen in den kommenden Spielzeiten hoffen.

Aber auch Kai Wippich, Gerd Wagner und Bernd Mäser trugen ihren Anteil zum gelungenen Abschneiden bei. Gerade in den zahlreichen engen Begegnungen bewiesen die vier immer wieder Nervenstärke und Kampfgeist. Einige Spiele wurden erst mit den letzten Bällen entschieden – zur Freude der Zuschauer und gelegentlich auch zur Belastungsprobe für die Nerven des Mannschafts-Babos Gerd Wagner.

Mit einem positiven Spielverhältnis von 101:79 Spielen darf die Mannschaft vollkommen zufrieden auf die Saison zurückblicken. Natürlich wird nach jedem Spiel noch diskutiert, welcher Netzroller nun spielentscheidend war oder welcher Schupf "eigentlich viel besser gedacht als ausgeführt" gewesen ist. Aber genau diese Gespräche gehören schließlich genauso zum Tischtennis wie Vorhandtopspins und Aufschlagfehler.

Die achte Herren hat eindrucksvoll bewiesen, dass man auch ohne Aufstieg eine Saison spielen kann, auf die alle Beteiligten mit Stolz zurückblicken dürfen.

Herren IX – Solide Leistungen mit viel Moral

Die neunte Herrenmannschaft mit Samuel Alpural, Van Ha Le, Andreas Sauer, Isabel Bothor und Simon Flottmann blickt ebenfalls auf eine erfolgreiche Saison zurück. In der 3. Kreisklasse Gruppe 05 erreichte das Team mit 19:17 Punkten einen guten vierten Tabellenplatz und behauptete sich damit sicher im oberen Mittelfeld.

Auffällig war vor allem die Ausgeglichenheit der Mannschaft. Es gab keinen einzelnen Spieler, der die Last allein schultern musste. Stattdessen verteilten sich die Punkte auf mehrere Schultern – ein Umstand, der sich über die gesamte Saison hinweg als großer Vorteil erwies.

Mit einem positiven Spielverhältnis von 95:85 zeigte die Mannschaft, dass sie in nahezu jeder Begegnung konkurrenzfähig war. Gerade in den vielen knappen Spielen bewiesen Samuel Alpural, Van Ha Le, Andreas Sauer, Isabel Bothor und Simon Flottmann großen Einsatzwillen. Nicht jede Partie konnte gewonnen werden, aber aufgegeben wurde ohnehin nie.

Besonders erfreulich war, dass die Mannschaft auch nach Rückschlägen stets positiv blieb. Wer schon einmal ein Freitagabendspiel nach fünf umkämpften Sätzen verloren hat, weiß schließlich, wie wichtig gute Stimmung innerhalb der Mannschaft sein kann. Davon gab es bei der neunten Herren reichlich.

Mit Rang vier darf das Team auf eine gelungene Saison zurückblicken. Vielleicht wäre sogar noch etwas mehr möglich gewesen, doch manchmal entscheidet eben der berühmte Kantenball über Sieg oder Niederlage. Und Hand aufs Herz: Solange darüber anschließend noch beim Getränk diskutiert wird, gehört auch das irgendwie zum Tischtennis dazu.

Herren X – Fast der große Wurf

Die zehnte Herrenmannschaft mit Henner Sauer, Thomas Garmann, Clas Contius und Rüdiger Freitag gehörte zu den großen Überraschungen der Saison.

Mit beeindruckenden 29:7 Punkten belegte das Team den zweiten Tabellenplatz in der 3. Kreisklasse Gruppe 04 und verpasste den Aufstieg nur denkbar knapp. Dass die Mannschaft gleichzeitig ein hervorragendes Spielverhältnis von 115:65 erreichte, unterstreicht die starke Saison zusätzlich.

Von Beginn an präsentierte sich die Mannschaft äußerst konstant. Immer wieder gelangen deutliche Siege, bei denen die Gegner anerkennen mussten, dass gegen die Bemeroder an diesem Abend einfach kein Kraut gewachsen war.

Henner Sauer, Thomas Garmann, Clas Contius und Rüdiger Freitag harmonierten hervorragend miteinander und bildeten über die gesamte Saison hinweg ein eingespieltes Quartett. Gerade diese mannschaftliche Geschlossenheit machte den Unterschied aus.

Natürlich bleibt nach einer Vizemeisterschaft immer ein kleiner Gedanke zurück: "Was wäre gewesen, wenn...?" Vielleicht hätte ein einziges Spiel den Ausschlag gegeben. Vielleicht hätte ein einziger Netzroller den Aufstieg bedeutet. Vielleicht aber auch nicht.

Viel wichtiger ist ohnehin die Erkenntnis, dass sich die Mannschaft hervorragend entwickelt hat und mit ihrer gezeigten Leistung in der kommenden Saison erneut zum erweiterten Favoritenkreis gehören dürfte. Die Voraussetzungen dafür sind jedenfalls vorhanden.

Herren XI – Erfolgreich etabliert

Die elfte Herrenmannschaft mit Nepomuk Pfaff, Sven Rusch, Tim Sauer, Rainer Gebhardt, Sven Wittmann, Florian Wilke, Moritz Eichhorst, Ben Sauer, Frank Hermann, Joachim Franke und Rodrigo Benitez ging mit einer bemerkenswerten Mischung aus Erfahrung und Nachwuchs in die Saison.

Mit 23:13 Punkten belegte die Mannschaft einen starken dritten Tabellenplatz in der 4. Kreisklasse aka "Aufbauklasse" und durfte sich über eine rundum gelungene Spielzeit freuen.

Besonders erfreulich war die Entwicklung der jungen Spieler. Immer wieder sammelten sie wichtige Erfahrungen im Erwachsenenbereich und zeigten dabei, dass der Übergang aus dem Jugendbereich beim TSV Bemerode hervorragend funktioniert. Genau solche Einsätze sind schließlich eine Investition in die Zukunft der gesamten Sparte.

Dabei profitierten die Nachwuchsspieler spürbar von der Erfahrung ihrer älteren Mannschaftskameraden. Dieses gute Miteinander machte die elfte Herren zu einer Mannschaft, in der nicht nur Punkte gesammelt, sondern auch Erfahrungen weitergegeben wurden.

Dass am Ende sogar Rang drei heraussprang, ist der verdiente Lohn für eine engagierte Saison mit vielen überzeugenden und gleichzeitig sympathischen Auftritten.

Pokal – Wenn aus Kampfschupfern Pokalhelden werden

Auch in den Pokalwettbewerben wusste der TSV Bemerode in dieser Saison auf sich aufmerksam zu machen.

Den größten Erfolg feierten die Erstherren in der DTTB-Regionspokalmeisterschaft der Leistungsklasse B. Im Finale gegen den Badenstedter SC ließ das Team beim 4:1-Erfolg keinen Zweifel daran, wer an diesem Tag den Pokal mit nach Bemerode nehmen würde.

Beim anschließenden Bezirksentscheid wartete erneut Badenstedt – diesmal allerdings mit einer deutlich stärker besetzten Mannschaft. Trotz großem Kampf musste sich der TSV Bemerode mit 2:4 geschlagen geben. Der zweite Platz auf Bezirksebene ist dennoch ein hervorragendes Ergebnis und unterstreicht die Qualität unserer Spieler.

Ein weiteres Highlight folgte beim Landesentscheid der Deutschen Tischtennis-Pokalmeisterschaften in der Leistungsklasse E. Markus Bergmann, Slawo Weglicki und Christoph Wilke vertraten den TSV Bemerode auf Landesebene ausgezeichnet und sicherten sich einen hervorragenden dritten Platz.

Solche Erfolge zeigen eindrucksvoll, dass der TSV Bemerode nicht nur im Punktspielbetrieb, sondern auch im Pokal jederzeit mit den besten Mannschaften mithalten kann.

Ausblick auf die Saison 2026/2027

Nach der Saison ist bekanntlich vor der Saison. Während die einen ihre Schläger erst einmal in den Urlaub schicken, beginnt für die Mannschaftsvortänzer bereits die Planung für das kommende Spieljahr.

Die Saison 2026/2027 wird zweifellos einige Veränderungen mit sich bringen. Mit Nino Wittmann verlässt eines der größten Talente den Verein für ein Jahr, um im Rahmen eines Freiwilligen Sozialen Jahres in Bergneustadt neue Erfahrungen zu sammeln. Dass Nino bereits seine Rückkehr angekündigt hat, sorgt allerdings für berechtigte Vorfreude.

Darüber hinaus verabschieden sich mit Peter Schatzke, Sonja Knauer, Mirko Dreesmann, Isi Diaz, Jeremias Rembergg, Slawo Weglicki, Jonas Heitmann und Sven Rusch acht weitere Spieler, die über viele Jahre das Gesicht der Tischtennissparte mitgeprägt haben. Ihnen allen gilt unser herzlicher Dank für ihren Einsatz, ihre Vereinstreue und unzählige Stunden an den Tischen des TSV Bemerode.

Gleichzeitig wächst bereits die nächste Generation heran. Spieler wie Thore Bolte oder Robin Urlitzki haben in der vergangenen Saison eindrucksvoll gezeigt, welches Potenzial in ihnen steckt. Auch aus dem Jugendbereich drängen weitere Talente nach.

So endet die Saison 2025/2026 mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Es gab Meisterschaften, Pokalerfolge, persönliche Erfolgsgeschichten und leider auch einige Verletzungen sowie Abschiede. Vor allem aber gab es das, was unseren Verein seit vielen Jahren auszeichnet: Zusammenhalt, Freude am Sport und den festen Willen, Woche für Woche das Beste aus jedem Ballwechsel herauszuholen.

Die nächste Saison kommt bestimmt – und wir freuen uns schon jetzt darauf, wenn unsere Hartkunststoffballathleten wieder auf Punktejagd gehen.


Kommentare

Franke, Joachim:

Super und mit fachlichem nowhow und Witz geschriebener Artikel. Es war ein Fest ihn zu lesen.

2026-07-02 19:06:10

Die abgegebenen Kommentare sind individuelle Meinungsäußerungen der Verfasser und geben nicht die Meinung des Vorstandes oder des Vereins wieder.


Bildanzeige

Bitte überprüfen

Dein Kommentar ist leider zu kurz. Bitte schreibe etwas ausführlicher.

Sicherheitsabfrage

Möchtest Du den Kommentar wirklich löschen?

© Die Tischtennissparte des TSV Bemerode

Hinweis

Bitte überprüfe Deine Angaben in den markierten Feldern.

Datum auswählen